TIPPS FÜR DEN ERFOLG

  1. Führen Sie die Bewegungen langsam aus. Nehmen Sie sich Zeit auf Details zu achten. Das gibt ihrem Gehirn die Möglichkeit Muster zu erkennen, Unterschiede wahrzunehmen und neue, optimalere Möglichkeiten für die Bewegung zu finden.
  2. Beginnen Sie mit kleinen Bewegungen. Achten Sie auf die Qualität der  Bewegung. Es gibt am Anfang einen Bereich, in dem sich die Bewegung ganz leicht und einfach anfühlt. (Das können auch nur 1-2 cm oder sogar mm sein.) Danach fühlt sich die Bewegung dicker an, es ruckelt vielleicht oder es gibt kleine Sprünge. Stoppen Sie kurz davor und erlauben Sie es sich, in dem „leichten Bereich“ zu bleiben.
  3. Wenn Schmerzen auftreten, führen Sie die Bewegung noch kleiner aus. Sollte auch das noch schmerzhaft sein, führen Sie die Bewegungen möglichst genau nur in Gedanken aus. Bei der Visualisierung einer Bewegung sendet das Gehirn die gleichen Befehle an die Muskeln, die auch für die aktive Bewegung notwendig sind. In manchen Situationen ist diese Art der Durchführung sogar effektiver als die Bewegung selbst.
  4. Machen Sie kurze Pausen. Wenn Sie den Wunsch nach einer Unterbrechung haben, tun Sie es und steigen Sie dann wieder in die Lektion ein. Pausen werden von mir zwar angesagt, es ist aber trotzdem wichtig, seine eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen und danach zu handeln. Zusätzlich sind Pausen notwendig, um die Aufmerksamkeit wieder neu auf den Bewegungsablauf richten zu können.
  5. Führen Sie jede Wiederholung, wie eine neue Bewegung durch. Halten Sie nach jedem Bewegungsablauf kurz inne und achten Sie darauf, ob es möglich ist, jede Wiederholung noch leichter und angenehmer als die Vorherige werden zu lassen.
  6. Führen Sie die Bewegungen mit absichtsloser Achtsamkeit durch. In FELDENKRAIS® geht es darum, herauszufinden, wie man liegt, sitzt, aufsteht, steht, sich bewegt, den Arm hebt… Am Anfang fällt das nicht leicht, denn wir haben gelernt uns anzustrengen, bis an die Grenzen zu gehen, vielleicht sogar durch den Schmerz hindurch zu gehen, mindestens so gut wie der Nachbar zu sein, oder ihn sogar zu übertreffen. All das ist häufig notwendig, um in unserer Gesellschaft seinen Weg zu finden. Im Feldenkrais geht es nicht um Leistung. Es geht nur um uns selbst. Um unsere Wahrnehmung. Um das Erkennen und Respektieren unserer Grenzen. Um zu lernen eine Bewegung mit absichtsloser Achtsamkeit durchzuführen.
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